Frühlingserwachen 2014

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Zum zehnten Mal wecken wir im Reuterkiez den Frühling mit einem Kunstrundgang. Oder weckt in diesem Jahr der Frühling die Kunst? So oder so: im Mittelpunkt steht am 22. und 23. März wie immer die bildende Kunst.

Wir freuen uns auf ein vielfältiges Programm beim FRÜHLINGSERWACHEN 2014 und wünschen allen Akteur*innen und Besucher*innen viel Vergnügen und Inspiration!

Mit dabei sind FUNCK[ ]RAUM – GALERIE R31 – GALLERY52 – KLÖTZE UND SCHINKEN – KULTUR PROPAGANDA – KULTURRAUM MAINZER 7 – PFLÜGER68 – RETRAMP – RICE UP ONIGIRI – SCHLUMILU – STRAHLER RAUM FÜR FOTOGRAFIE – STUDIOGALERIE MIRIAM WUTTKE

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DAS PROGRAMM

>>> Programm-Flyer, PDF, ca. 200 kB
>>> Presseinfo, PDF, ca. 650 kB

1 – RICE UP ONIGIRI
Bahnsteig U8 Schönleinstraße | http://www.facebook.com/riceuponigiri
Kleine Kulissen
© Jessica Hodgkiss

Die Künstlerin Jessica Hodgkiss, deren bevorzugtes Medium die Collage ist, hat für ihre Ausstellung den Rice Up Onigiri-Shop in der U-Bahnstation Schönleinstraße bewusst ausgewählt, da dieser als Kleinarchitektur auf dem bühnengleichen Bahnsteig gewissermaßen zur dortigen Kulisse gehört. In ihren ausgestellten Arbeiten macht sie die Idee der Kulisse zum Angelpunkt ihrer Arbeit, indem ihre Collagen erstmals in die dritte Dimension erweitert werden und so im Raum inszeniert werden können.
Sa 10-20 Uhr, Vernissage um 18 Uhr

2 – KLÖTZE UND SCHINKEN
Bürknerstr. 12 | http://www.kloetzeundschinken.de
minimal
©  Cecil Coiffard
minimal / für jeden ein (sc)h(n)äppchen dabei. eine ausstellung von miniaturarbeiten zwischen 5 bis 20 cm. maximale präsenz an künstlern. maximaler lustgewinn.
Sa 13-22 Uhr
So 13-19 Uhr

3 – FUNCK[ ]RAUM
Pflügerstr. 70/71 | http://www.claudiavonfuncke.de/funckraum.html
DOPPELT SEHEN || DOUBLE VISION
© Claudia von Funcke

Doppeltsehen ist die Wahrnehmung identischer Objekte an verschiedenen Orten im Raum: Im medizinischen Bereich ein Krankheitsbild werden in dieser Ausstellung von Claudia von Funcke künstlich Abbildungsfehler und Konfusion mittels multifokaler, Kurz- und Weitsichtbrillengläser provoziert. Vergrößerungen und Verkleinerungen, Verzerrungen und Verdoppelungen kippen und vervielfachen den Raum dahinter. Gut oder „korrekt“ sehen ist uns zu etwas so Selbstverständlichem geworden, dass wir für die Seltsamkeit unserer Umgebung und unseres Gegenübers blind geworden sind. Alternative Welten, wilde Visionen, sonderbare Aspekte der Wirklichkeit verweisen auf die Seltsamkeit der Realität, die wir aber nicht mehr hinterfragen. Objekte, Fotografien und Collagen spekulieren über die Doppeldeutigkeit und die Routine unseres Sehens.

Sa 17-22 Uhr
So 14-18 Uhr

4 – PFLÜGER68
Pflügerstr. 68 | http://www.pflueger68.de
EDEN
© anne k., Frauke Langguth

Eden, der biblische Garten Gottes, habe in Mesopotamien gelegen, im heutigen Irak. So zumindest heißt es, genau aber weiß man es nicht. Und so ist Eden weniger Ort als Metapher – eine sehr doppelbödige Metapher. Sie steht nicht nur für die ewige Sehnsucht nach einem Paradies auf Erden; was mitschwingt, ist immer auch die Angst, dieses Paradies wieder zu verlieren, vertrieben zu werden. Frauke Langguth hat ein (ihr?) Paradies fotografiert. Zu sehen sind Fotos aus einem Buch, das sie 2012 unter dem Titel “Der Garten meiner Schwester” veröffentlicht hat. anne k. ist der Seele des paradiesischen Gartens auf der Spur. Sie zeigt Bilder aus Ihrer Arbeit “hortus animae”, deren Ausgangspunkt einer der ersten Sätze aus Robert Harrisons “Gärten” ist: “Unsere menschlichen Gärten mögen uns wie kleine Gucklöcher erscheinen, die inmitten der gefallenen Welt einen Blick auf das Paradies gewähren …”
Sa 14-22 Uhr
So 14-18 Uhr

5 – STRAHLER – RAUM FÜR FOTOGRAFIE
Pflügerstr. 15 | http://www.strahler-berlin.de
Almost Home
© Kerstin Parlow

Almost Home: Die Nachrichten von Kerstin Parlow kommen aus Ramsesstadt (Grabungsort im Nil-Delta), aus Berlin-Neukölln und Kairo. Ob an der Grabungsstätte, im Zimmer oder im Treiben der Metropole, ob auf der Landstraße am Nil entlang oder im Flugzeug, Kerstin Parlow liefert angreifende Texte von da, wo sie ist und wo sie gerade nicht sein kann. Ihre Prosagedichte und Fotografien nehmen uns mit in die Dinge, Bild und Wort treten als am Ort ausgegrabene Bruchsteine in die Welt des Betrachters. Ein bewegendes Buch. (Georg Stauth)
Sa 18-22 Uhr, Lesung um 19 Uhr
So 14-18 Uhr, Lesung um 15 Uhr

6 – SCHLUMILU
Pannierstr. 28 | http://www.wilfriedpaysse.com
Nie Ohne Rot Kohl
An experience of Street Art, Performances, Installations and New Technology of Pannierstrasse/Maybach Ufer. A political, sensible  and ironic “point de vue” on the Kiez where I have friends, bedroom and atelier.The start of this road trip is Pannierstrasse 28, Schlumilu Friseur, with the installation of one painted back-lit photography on the windows and the Map of the Road trip. Visitors will be invited to connect on a website to download Mp3 to listen during the tour. No Appointment needed.
Sa 18 Uhr

7 – GALLERY52
Weichselstr. 52 | http://www.gallery52berlin.com
Everyday Renaissance (After All)
© Barbara Fragogna
For those who are not easily satisfied: in Everyday Renaissance (After All…) there is no staging. This is life. The not-beauty of the banality. It\’s a joke, an ironic game, a quote. There is more Pirandello than Viola, more Woolf than Sherman, more De Angelis than Modugno, more Sally than Charlie (Brown).
Sa 15-22 Uhr
So 15-20 Uhr

8 – STUDIOGALERIE MIRIAM WUTTKE
Weichselstr. 53 | http://www.miriamwuttke.de
Secret Garden Neukölln
© Miriam Wuttke, Petrov Ahner

Miriam Wuttke zeigt Arbeiten zu ihrem Projekt “Secret Garden” im Showroom ihrer Produktionnstätte in der Weichselstrasse 53. Es handelt sich um Editionen von Fotografien, die während der letzten sechs Monate in einer zerstörten Kleingartenkolonie entstanden und teils in einer Einzelausstellung in der Berliner Emerson Gallery zu sehen waren (13.02.- 08.03.2014). Einige der Performancearbeiten entstanden in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Petrov Ahner.
Sa 14-22 Uhr, Performance um 20 Uhr
So 14-19 Uhr

9 – GALERIE R31
Reuterstr. 31 | http://www.R31.suchtkunst.de
Farbenspiele
abgeprallt, 2007, Detail, Gloria Pense, Foto © Klaus Bortoluzzi
Eine Gedenkausstellung zur Erinnerung an die im vergangenen Jahr verstorbene Neuköllner Künstlerin Gloria Pense. Neben Ölbildern, Aquarellen und Zeichnungen werden auch Collagen und Porzellanbilder zu sehen sein. Thematischer Schwerpunkt in Gloria Penses Arbeiten sind die menschlichen Beziehungen. Mit Hilfe von Linien und
Farben werden Körper, ihre Bewegungen, die Stellung der Körper zueinander, miteinander oder gegeneinander dargestellt. Die Körper sind Akte, unverhüllt, ohne Kleidung und die Maskerade der Verkleidung. Köpfe, Hände und Füße sind nur angedeutet oder fehlen ganz. Nicht die äußerliche Gestalt des Körpers ist wichtig, sondern innere Bewegungen sollen sichtbar gemacht werden: Umklammerung, Befreiung, Ballung,
Vereinzelung. Bereits aus den Titeln der jeweiligen Bilder kann der Betrachter Schlüsse ziehen oder sich zur eigenen Interpretation anregen lassen.
Sa 15-22 Uhr
So 14-18 Uhr

10 – RETRAMP
Reuterstr. 62 | http://www.retramp.com
John Bailey Debut
Collagen und andere Kunst von John Bailey.
Sa 16-22 Uhr
So 16-20 Uhr

11 – KULTUR PROPAGANDA
Reuterstr. 62 | http://www.kultur-propaganda.de
Welcome!
© Claudia Simon

Geschäfte, en gros und en détail. Fotoausstellung mit vor allem aus der Hüfte geschossenen Momentaufnahmen, entstanden während einer fünfwöchigen Indienreise nach Bengaluru, Vadodara, Jodhpur, Jaipur und Mumbai.
Sa 12-22 Uhr
So 12-18 Uhr

12 – KULTURRAUM MAINZER 7
Mainzer Str. 7 | http://www.mainzer7.de | http://www.tara-art.net
Licht und Schatten
Mit Ihrer Performance “Licht und Schatten” präsentieren Saara Wallraf und Lucas Leidinger eine einzigartige Verschmelzung von Bild, Poesie und Improvisationsmusik. Dabei wechseln sich Soloklavierpassagen des Pianisten Leidinger mit Sprach- und
Klangbildern der Poetin und Musikerin Saara Wallraf. Mit im Bunde ist der Kontrabassist und Bildende Künstler Charly Roussel, der mit seiner Performance “The modern mating call” an die Grenzen der menschlichen Emotion geht. Ein echtzeitiges Erlebnis
Sa 20 Uhr
Cinnamon Haiku
Haiku, gespielt von einer Violine. Streicherklänge auf der Leinwand. Bilder, gesprochen auf japanisch. Die drei Künstlerinnen bilden einen Kreis und verbinden sich an einem Nachmittag zu einer Mischung aus Gefühl und Klarsicht.
So 17 Uhr

Verantwortlich für die Veranstaltungen und den Inhalt der Beschreibungen sind die teilnehmenden Orte.

Fotos: 1 – Jessica Hodgkiss, 2 –  Cecil Coiffard, 3 – Claudia von Funcke, 4 – anne k., Frauke Langguth, 5 – Kerstin Parlow, 7 – Barbara Fragogna, 8 – Miriam Wuttke, Petrov Ahner, 9 – Klaus Bortoluzzi, 11 – Claudia Simon

Titelmotiv Flyer: Claudia von Funcke

Das Frühlingserwachen 2014 wird ehrenamtlich organisiert von Mitgliedern von kunstreuter international e.V.; die Kosten für Flyer und Plakate werden gemeinschaftlich durch die Teilnehmenden getragen. Initiiert wurde das Frühlingserwachen im Reuterkiez 2005 von Denise S. Puri und Klaus Bortoluzzi / Galerie R31.

Irrtümer und Änderungen vorbehalten, Stand Anfang März 2014

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